(c) 2006 Mara Loytved-Hardegg
Video-Installation 2004



´Ich sah die Schlange im Garten´
2004, 4:48 Minuten, DVD, als Endlosschleife (auch als Simulation)

- Für B. Dein -


Idee und Realisation: Mara Loytved-Hardegg

Darsteller:Sie: Serena Manfre
Er: Maurizio Sberna
Kamera:Rosemarie Blank
Mara Loytved-Hardegg
Ton:Frank Reitenspieß
Montage:Frank Reitenspieß
Mara Loytved-Hardegg


Die Arbeit ist auf zwei nebeneinander stehenden Monitoren als Endlosschleife zu zeigen, links ´Er`, rechts ´Sie`.
Es geht um Sehen und Gesehenwerden, um Blicke, die sich erst im Auge des Betrachters begegnen können.
Die Bilder der zwei Monitore ergeben zusammen so etwas wie einen ´intermediären Raum`, einen nicht greifbaren Ort zwischen psychischem Innen-und Außenraum. In diesem ´Dazwischen` fallen Sehen und Gesehenwerden soz. in der Vorstellung des Betrachters zusammen.
Der Versuch einer Annäherung von Mann und Frau, das Zögern, das immer wieder Hin- und Wegschauen, die Erwartung und das Abwarten, alles ohne Worte, kann unterschiedlich im Kopf des Betrachters interpretiert oder weiterentwickelt werden.
Innenraum und Außenraum, Frau und Mann werden jeweils durch ein Fenster wahrgenommen. Das Bild des Fensters und dessen Spiegelungen von Landschaft und Mensch stellt soz. die Verbindung im ´intermediären Raum` dar.
Durch die Wiederholung in der Endlosschleife wird die meditative Grundstimmung der Bilder verstärkt. Den Originaltönen von Vögeln und Grillen in der Natur, von menschlichen Schritten oder dem Essen eines Apfels sind keine weiteren Töne hinzugefügt worden.

M. L.-H. (2005)